About

Wir sind KARDAMOM.T, Julia Gradl und Jasmin Meiri und wir machen akustischen Art-Pop. Unsere Musik klingt, als würde Kate Bush auf Lana Del Rey treffen und verbindet Einflüsse aus Jazz, Folk, Chanson und Klassik. Der Klang ist pur und unverzerrt. Zwei kristallklare Stimmen berühren sich – irgendwo zwischen treibend, erfrischend, progressiv und melancholisch – in einer instrumentalen Brise aus Tastentum und Perkussion.

Was treibt uns an? – „Raus aus dem Alltag und rein in eine Welt, die klingt“

Wir leben heute in einer Welt, in der alles schnell und dringend ist. Es wird von uns erwartet, dass wir unser Tempo steigern, ständig mehr leisten und uns kontinuierlich verbessern. Nicht selten hinterlassen diese Forderungen das Gefühl, dass wir im schnellen Fluss des Lebens mitschwimmen müssen, um als erfolgreich zu gelten… und verlieren dabei den Zugang zum Wesentlichen. Unsere Vision ist es, Menschen dazu zu ermutigen, innezuhalten, zu lauschen und den Moment zu genießen.

Mit unserer Musik auf Reisen gehen…

Mit unserer Musik bieten wir dem eiligen, oft trügerischen Sog ein verlockendes Alternativprogramm. Wir nehmen Menschen mit auf eine Reise, die durch Höhen und Tiefen, Aufs und Abs, Wirrs und Warrs führt. Wir laden dazu ein, dem Alltagsstress zu entkommen und in eine klingende Welt einzutauchen.

Unsere Klänge und Melodien erfrischen die Sinne und schaffen eine Verbindung, die nicht nur im Ohr, sondern auch im Herzen spürbar ist.

In unseren Liedern entdecken wir das Licht in souligen Schatten, die Vielfalt in farbenfrohen Harmonien, das Einfache in minimalistischen Motiven und das Geheimnisvolle in einem Radio, das durch die Nacht hinweg leise flüstert. Es ist eine Reise, die von freundlichen Blicken begleitet wird, die zu noch freundlicheren Tänzen einladen.

Warum gemeinsam? – Wie alles begann

Ich, Julia, machte mich im Herbst 2020 in Wien auf die Suche nach einer Duo Partnerin, mit der ich meine Lieder erarbeiten und auf die Bühne bringen konnte. Etwas in mir sagte, dass es eine Frau sein soll, die singt und Cajon spielt. Als ich einem Freund und ehemaligen Bandkollegen davon erzählte, schlug er, ohne lang zu überlegen seine Studienkollegin Jasmin vor. Einerseits dachte ich mir „super, wie toll!“, andererseits wollte ich, dass die Anfrage in eine online Community für Musiker:innen kommt. Gesagt, getan. Das Posting wurde abgesetzt und innerhalb weniger Stunden kam auch schon der erste Anruf. Als sich die Anruferin vorstellte musste ich schmunzeln, denn auf der anderen Seite der Leitung war Jasmin. Genau die Jasmin, die mein Freund und ehemaliger Bandkollege vorgeschlagen hatte. War das ein Zeichen??

Die initiale Zündung rund um eine magische Probe-Session

Bereits am Telefon erzählte ich vom Projekt KARDAMOM.T. Der Name kommt von meiner Liebe zu Kardamom-Tee: Würzig, gehaltvoll und wärmend. Es kam sogar so weit, dass der Name Platz in einem Songtext fand und so wurde aus einem Heißgetränk ein musikalisches Abenteuer.

Jasmin und ich verabredeten uns für eine erste Probe und wollten sehen, wie wir uns verstehen. Bepackt mit ihrer Cajon kam sie zu mir in die Wohnung. Damals wohnte ich in einer WG mit großzügigem Zimmer, in dem wir ausreichend Platz hatten uns einzurichten. Wir schnappten uns den größeren von den zwei Teppichen im Raum, platzierten ihn als Unteralge für die Sitztrommel und dann legten wir auch schon los. Ich hatte am Klavier ein Lied nach dem anderen vorgestellt, wobei sich Jasmin, die neben mir saß, direkt eingroovte, intuitiv mitspielte und mitsang. Es war so, als würden wir beide auf die gleiche Welle aufsteigen: Wir merkten, dass uns ähnliche Dinge in der Musik gefallen und wir einen ganz eigenen Geschmack teilen, wenn es um Rhythmus und Melodie ging. Das Klavier und die Cajon begannen miteinander zu kommunizieren und Jasmins Stimme schlängelte sich mühelos um meine. Die Chemie zwischen uns stimmte und es hat auf magische Weise Klick gemacht. Damit war der Grundstein für unsere musikalische Zusammenarbeit gelegt.

Ein Downer namens C O . . . . .

Leider gab es einen Haken, der an uns beiden ziemlich nagte: Wir befanden uns mitten in der Corona-Pandemie und waren umgeben von Unsicherheiten. Der Kultursektor war lahmgelegt und niemand wusste, wann und ob sich das bald wieder ändern wird. Das Planen im Voraus fiel schwer.

Nach einigen Monaten regelmäßiger Proben wurden wir dann für Mai 2021 angefragt, in der Schweiz ein Konzert zu geben. Es sollte unser Debüt als Duo sein. Aber natürlich fragten wir uns „Würde daraus überhaupt was werden?“ Denn auch in der Schweiz gab es Lockdown und Einreisesperren… Diese Ungewissheiten waren ziemlich frustrierend, waren wir doch sowas von startklar und motiviert.

Aus einem starken inneren Antrieb heraus haben wir es aber irgendwie geschafft, uns weiterhin wöchentlich zu treffen und zu proben. Meistens in Präsenz, aber manchmal auch über Whatsapp, wenn mal nicht sicher war, ob wir vielleicht von einer anderen Person angesteckt wurden und uns in der Inkubationszeit befinden… „Zu irgendwas muss dieser ganze Wahnsinn ja auch gut sein“, dachten wir uns und gaben die Hoffnung nicht auf. Die Zeit verging und wir blieben dran… Wir hofften so sehr, dieses Konzert spielen zu können und in unseren Köpfen haben wir uns ausgemalt, wie es wäre, wenn sich doch alles überraschend wenden würde. Es wurde Mai und wir hingen leider noch immer in der Luft, ohne Gewissheit oder einer klaren Antwort in Sicht.

Bangen und hoffen – Lichtet sich da etwa was?

Drei Tage vor dem Auftritt hieß es nach wie vor bangen und abwarten. Werden die Richtlinien gelockert oder nicht? Können wir die Reise antreten oder müssen wir weiter warten? Zwei Tage vor dem Konzert: Das Handy klingelte. Es war Coco, die Gastgeberin. Sie verkündete, dass wir einreisen und das Konzert wie geplant spielen können. Juhu! Juhu! Juhu!!! Was für eine erfreuliche Nachricht!

Unser erstes Konzert vor Publikum

In der Spielstätte angekommen richteten wir uns in einer kleinen halboffenen Scheune, von Holzscheitern und zeitgenössischen Kunstwerken umgeben ein. Eine Bühne im klassischen Sinne gab es nicht, aber wir breiteten uns ebenerdig Teppiche und Lichterketten aus, um die Atmosphäre zu verfeinern. Unser Setup war komplett, die Technik funktionierte und je weiter der Nachmittag fortschritt, desto mehr Menschen kamen zum Konzert herbei; trotz des betrübten Wetters und den eisigen Temperaturen.

Dann war es soweit: Nur noch wenige Augenblicke trennten uns von dem Publikum. Fragen wie „Würden wir es schaffen, die Leute aus dem schnelllebigen Alltag zu holen?“ oder „Können wir überzeugen als Duo?“ kreisten in unseren Köpfen.

Ein freundlicher Willkommensapplaus umrahmte unseren Weg vom Haupthaus zur selbsternannten Bühne. Wir nahmen unsere Plätze ein, es folgte noch ein intensiver Augenkontakt und dann begannen wir mit dem ersten Lied unseres Programms. Es dauerte nicht lang und wir konnten so richtig in den Flow der Lieder eintauchen. Das merkte auch das Publikum. Menschen in den hinteren Steh-Reihen begannen zu Tänzeln, sitzende Paare, mit den Füßen zu Wippen. Sogar Sonnenstrahlen mischten sich unter uns und unter die eindrückliche Berglandschaft, die sich direkt hinter uns erhob. Nachdem die letzte Zugabe gespielt war, besuchten wir die Menschen an ihren Tischen, kamen ins Gespräch und ließen Kardamom als Gewürz verkosten. Alle waren sie erleichtert, endlich wieder Kunst und Kultur hautnah miterleben zu können. Und so waren es auch wir.

Weitere Glanzlichter – Gigs, Gigs, Gigs

Nach und nach gab es auch in Österreich immer mehr Lockerungen und wir waren überglücklich, mehr Konzerte spielen zu können. Ein Konzert folgte dem nächsten, dem nächsten folgte das übernächste usw.

Der Schwung zum Heute

Aktuell bereiten wir zukünftige Veröffentlichungen und Live-Auftritte vor. Wir sind im kontinuierlichen Probenprozess, erarbeiten neues Repertoire, tüfteln an Groove sowie Beats und nehmen regelmäßig im Tonstudio auf, um weiterhin in regelmäßigen Abständen Lieder zu veröffentlichen. Vor allem blicken wir in Richtung Konzerte spielen.